
Da Herrgott håt glåcht,
wie er’s Landle håt gmåcht,
håt sich selber recht gwundert
über går so viel Pråcht.
Då seint Wiesn und Felder
und Wåld – weite Strich,
brave Leut, liabe Örtlan,
guate Ålmn, scheans Viech.
Und mittn im Gårtn
zwa See, a feins Påår,
wie vom Herrgott die Augn,
so blau und so klår.
Und ringsum drei Hauptstädt,
de seint wie drei Stern,
a neue, a ålte,
und ane könnt’s wern.
Die neue is Klågnfurt,
die ålte Sankt Veit,
die dritte is Villach,
wia das wåchst, is a Freid.
Die ane is greaßer,
die åndern mehr klan,
die sege håt an Lindwurm,
die åndern håmt kan.
Kennst wohl unser Wåppn?
Drei Löwn seint drin,
mit schreckliche Tåtzn
gehn sie dahin.
Weiß-rot unsre Fårbn,
wia gfreut sich mei Herz,
weiß-rot blüaht der Hadn,
i riach schon den Sterz.
Und dås karntnerische Liad
is bekånnt die Welt aus,
und der is ka Karntner,
der nit singt und nit jauchzt.
Wir håltn fest zsåmm,
unsre Klåmmern seint Ståhl.
Da karntnerischn Hamat
bleib ma treu ållemål.

