Einen sehr schön gestalteten und einfühlsamen Text zum Thema „Demenz“ schrieb Martin Baltscheit mit „Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor“.

Der äußerst kluge Fuchs lehrt die kleinen Fuchskinder wie man den Hunden entkommt, wie man sich gutes Essen zubereitet und gibt noch viel mehr nützliches Fuchswissen weiter. Doch jetzt ist er alt und vergesslich geworden und macht sehr eigenartige Dinge. Einmal schläft er in einem Vogelnest, dann spricht er mit seinem eigenen Spiegelbild, und ein andermal isst er Himbeeren bis er ganz rot im Gesicht ist oder aber er verletzt sich bei einem Sturz. Die Gänse und Hühner machen sich über ihn lustig, aber die Füchslein erkennen, dass es nun an der Zeit ist, ihm zu helfen.

Baltscheit erzählt eine Geschichte vom Älterwerden und vom Leben in Erinnerungen, und für Kinder ist nachvollziehbar, wie sehr man am Ende seines Lebens auf Hilfe angewiesen ist, wenn man langsam die Kräfte und das Gedächtnis verliert.

Der Fuchs, der den Verstand verlor
ALLE ALBEN

Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor