Weihnacht im Winterwald, geschrieben von Friedl Hofbauer, mit Bildern von Mathias Weber, war unser Dezemberbuch.
Ein roter Rollkragenpullover liegt plötzlich im schneeweißen Winterwald. Der eiskalte Wind hat ihn vom Balkon des Försterhauses gestohlen und in den Wald geweht. Ein frierendes Mäuschen schlüpft hinein und findet es sehr gemütlich in diesem Wollhaus. Doch auch einem Eichhörnchen, einem Hasen, einer Katze und einem Wildschwein ist ganz schrecklich kalt. Alle finden Unterschlupf im warmen Wollpullover. Als ein großer Bär den Wind verjagen will, schlägt der ihm mit einem dicken Ast so fest auf den Kopf, dass er vor dem Wollhaus liegen bleibt und von den Tieren vor dem Erfrieren gerettet werden muss. Jetzt ist es aber wirklich eng im roten Pulloverhaus!
Der böse Wind beruhigt sich erst durch ein helles Weihnachtslicht, das von weit her in den Wald gekommen ist. Der Wind schläft ein, und die Tiere können aus dem Pullover schlüpfen. Sie freuen sich und singen fröhliche Weihnachtslieder. Das Licht zieht weiter, der Wind erwacht und bläst den Pullover samt dem Hund des Försters zurück auf den Balkon des Försterhauses.
Auch wir sangen fröhliche Weihnachtslieder und schmückten kahle Bäume mit Äpfeln, Karotten, Nüssen und Meisenringen.
Ob die Tiere unsere Geschenke wohl bald finden und sich darüber freuen werden?


