Die bekannte Schauspielerin Diana Amft ekelte sich als Kind vor Spinnen, aber dann stellte sie sich vor, dass auch Spinnen eine Familie haben, Eltern, Geschwister und Verwandte. Diese Überlegungen führten zur Entstehung von Geschichten über den kleinen Spinnenbuben Punki, der herausfinden will, warum so viele Menschen Angst vor seinesgleichen haben. Er fragt Tante Igitte, Oma Erna, seine Cousins Niesi, Bella, Mucki und Miro, aber von jedem bekommt er eine andere Antwort. Punki geht wieder nach Hause zu seiner Mutter, denkt über das Gehörte nach und findet für sich eine Antwort.
Es scheint mir, dass man nur Angst hat vor dem, was man nicht kennt. Aber vielleicht muss man das gar nicht, wenn man jeden so nimmt, wie er ist.
„Ach, mein süßer kleiner Widerlich. Ich hab dich lieb, und zwar so, wie du bist!“
„Ich dich auch, Mama. Gute Nacht! „
Gute Nacht! Auch an dich da draußen. Ich bin mir sicher, dass du und ich uns mögen würden!
Die kleine Spinne Widerlich ist schon wegen der ungewöhnlichen Hauptfigur ein lesenswertes Bilderbuch, das helfen kann, Ängste vor Fremdem, Unbekanntem abzubauen. Die sehr ansprechende Illustration wurde von Martina Matos gemacht, erschienen ist das Buch im Baumhaus-Verlag.
Natürlich erzählte uns Mini auch viel Interessantes und Wissenswertes über die gar nicht possierlichen Tierchen. Wir spielten „Spinne Punki fängt Fliegen“, sangen das Spinnenlied und bastelten eine hübsche Spinne im Spinnennetz.


